Dieses Jahr wird es ein Awarenessteam auf dem OsteRTreffen geben.

Bewusster & achtsamer Umgang   Diskriminierung minimieren
    Kollektive Verantwortungsübernahme  
  Handeln im Konsens   Respekt für eigene Grenzen & die Anderer
  Politische Haltung & praktische Solidarität    

 

Der Begriff Awareness heißt übersetzt Bewusstsein und Achtsamkeit. Es bedeutet einen wertschätzenden und respektvollen Umgang miteinander zu haben und diskriminierende, gewaltvolle Verhältnisse zu erkennen und zu minimieren. Das Awareness Team arbeitet dabei Betroffenen-zentriert, vertraulich, parteilich und die Definitionsmacht liegt bei der*dem Betroffenen. Es soll eine sichere Atmosphäre entstehen, in der sich grundsätzlich alle wohlfühlen können und persönliche Grenzen gewahrt werden.
Awareness und RT werden manchmal als Widerspruch wahrgenommen, da es dazu kommen könne dass „Konflikte“ ausgelagert würden und nicht immer eine RT-Klärung gesucht werden würde. Andererseits sind RT-Tools für Diskriminierung, Mobbing oder Übergiffe ungeeignet. Sie würden dann bestehende (gesellschaftliche) Machtverhältnisse kaschieren und verstärken. Wir verstehen Awareness als Ergänzung zum RT-Rahmen und als mögliche Anlaufstelle außerhalb von RT Runden. Bei Awareness-Fällen wird Unterstützung gegeben für eine Klärung innerhalb von RT oder aber über die Awareness-Struktur. Die betroffene Person kann selbstbestimmt entscheiden, was gut für sie selbst ist.
Auf dem OsteRTreffen werden wir die Reibungspunkte aufgreifen im Willkommensplenum, in den Workshopslots und das Awarenesskonzept wird für alle einsehbar sein.